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Spirit

Diese 21 Tweets fassen das Lebensgefühl in Berlin perfekt zusammen.

Berlin – eine Stadt der Gegensätze und des dezenten Irrsinns. Romane und Lieder wurden bereits über die Schönheit und Eigenarten der Hauptstadt geschrieben. Dabei geht es doch viel präziser – schon 140 wohl durchdachte Zeichen können genügen, um klar zu machen: „Dit is‘ Berlin“. Das ist Berlin in 21 Tweets:

1. Berliner haben interessante Vorstellungen davon, was „um die Ecke“ bedeutet.

Shit Berliners say: „Das ist gleich bei mir um die Ecke, nur 15 Minuten mit dem Rad.“

2. Die BVG sorgt für Entschleunigung. Ob wir wollen oder nicht.

Hab meine große Liebe getroffen, geheiratet und ’n Häuschen im Grünen gebaut – alles beim Warten auf die Bahn. ^baer

3. Dabei sind U- und S-Bahnfahrten doch immer so unterhaltsam!

5 Stationen U2:
2 x Jesus gesehen.
1 Vortrag über Qualitätsmanagement gehört.

4. Baustelle in Bahn? Is‘ mir egal (egaaal)

Kuriose Fundsachen Teil 1

 

5. Auch die Liebesbekundungen der BVG ändern an unserer turbulenten Zwangsbeziehung eher wenig.

Die so: „Hab mich lieb!“
Berlin so: „NEIN!“

6. Wenn wir Berliner eins können, dann Prioritäten setzen:

Im U-Bahnhof Weinmeisterstraße fällt zwar der Putz von der Decke und es gibt keinen Aufzug, aber seit gestern kostenloses WLAN.

7. Wenn die Instandhaltung alter Gebäude zu viel kostet, bauen wir halt neue. Moment, was?

Definiere Berlin: Sohns Schule bekommt einen Schulerweiterungsbau. Der Altbau wird nicht saniert, fürs Abreißen fehlt das Geld.

8. Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu eröffnen.

Nicht mehr mitzuerleben, wie ein Flugzeug auf dem BER landet.

9. Wir sind arm, aber sexy. Und ein bißchen dreckig.

„München ist viel sauberer als Berlin.“
„Das ist nicht schwer, Mama. ALLE Städte sind sauberer als Berlin.“

Tja, Berlin, so isses.

10. Aber hinter den grauen Fassaden verbergen sich bunte Leben.

Geschäfte, über die man sich freut, wenn sie geschlossen sind.

 

11. Oft fragen wir uns, ist das Kunst oder kann das weg?

Kotti. Eine komplett nackte Frau rennt an uns vorbei. Ich erkläre dem Berlinbesuch, das sei Kunst. Er glaubt mir. Ich spüre den Tod.

12. Was hip und was over ist, wird hier stets heiß diskutiert.

Quoth @Drownedxo : „Berghain is just the Overlook Hotel for ravers.“

13. Der Berliner trägt selbst seine Mode ironisch.

Dieser Moment, wenn du auch modisch in Berlin angekommen bist.

 

14. Hier sind selbst die Rechten multi-kulti. Irgendwie.

die npd macht in neukölln wahlwerbung auf türkisch und jetzt weiß ich auch nicht.

15. Einig sind wir uns nur darin, dass Berlin Berlin bleiben muss.

Wo früher die ranzige Sovjet-Kneipe war, ist nach der Gentri-, äh, Sanierung nun die „Rosenthal Residence“. Herzlichen Glückwunsch! #Berlin

16. Touristen betrachten wir eher kritisch.

Berlin Touristen auf der Oberbaumbrücke mit „Hammer und Sichel“-Mütze und Nike Sneakern.
Ja gut.

17. Die Berliner Schnauze lässt sich nichts vorschreiben.

Unverkennbar: Berliner Alltag mit Berliner Herz + Schnauze …

 

18. Individualität wird groß geschrieben.

da ziehste extra nach berlin, um dem landleben mit all seinem viehzeug zu entfliehen, kaufen sich die nachbarn ’nen hahn. schwerdbekloppt.

19. „Morgens“, das ist erst, wenn du geschlafen hast.

Das Tolle an Berlin: man bekommt nachmittags noch Frühstück. Harte Liebe.

20. Du weißt nie, welche Überraschungen dich an der nächsten Ecke erwarten.

you can find many things at even poetic beauty @BerlinTourism http://www.streetberlin.net

 

21. Berlin ist vor allem eins – ansteckend:

Und plötzlich sitzt du arbeitend neben einem Mate vor deinem MacBook in Berlin Mitte im Café.

DIESE STADT HAT EINEN SO SCHNELL IM GRIFF!

Freiraum für Championmacher:

Unser Standort

An unserem Hauptsitz in Berlin-Marzahn bündeln wir die Kraft unserer gesamten Gruppe. Zehn Unternehmen mit knapp 300 Mitarbeitern entwickeln und produzieren hier auf fast 10.000 Quadratmetern Spitzentechnologien für die verschiedensten Industriebranchen. Abseits der Hektik der Berliner Innenstadt und trotzdem gut erreichbar, bietet der B.I.G. Campus unseren Mitarbeitern die Ruhe und den kreativen Freiraum, um sich voll auf die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden konzentrieren zu können. Marzahn als Sitz der B.I.G. spiegelt zugleich auch den Spirit unseres Unternehmens wider: authentisch und unverkrampft, zukunftsorientiert und dynamisch.

Abgeschlossen ist das Projekt Campus übrigens noch lange nicht: In den kommenden Jahren werden wir weiter wachsen und im Zuge dessen noch mehr Möglichkeiten für unsere Kunden und Mitarbeiter schaffen. Wir freuen uns auf deinen Besuch.

So war und ist das:

Berlin als Industriestadt

Bereits mit der Industriellen Revolution in den 1830er/40er-Jahren wandelt sich Berlin von einer Residenz- und Verwaltungsstadt zu einer Industriemetropole, nicht zuletzt durch das schnell ausgebaute Schienennetz: von 185 km im Jahre 1840 wuchs es auf 1.424 km bis 1847.

Dies motivierte schon früh die Ansiedlung und Gründung großer Unternehmen der Schwerindustrie und der Elektrotechnik mit Namen, die wir heute noch kennen: u.a. Borsig, Halske, Siemens und AEG. Aber auch in anderen Sektoren wurde Berlin schnell führend, z.B. in der chemischen Industrie mit Firmen wie Schering oder Agfa.

Auf diese Weise entwickelte sich Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts zum größten Industriezentrum Deutschlands; ein Aufschwung, der sich auch in der Zahl der Arbeitsplätze widerspiegelte: 1936 zählte die Stadt 574.000 Beschäftigte im Produzierenden Gewerbe – in absoluten Zahlen somit mehr als in ganz Württemberg, Baden oder Thüringen.

Der zweite Weltkrieg machte diesem Fortschritt ein abruptes Ende: Lediglich 25% der maschinellen Kapazitäten waren noch einsetzbar. Dies führte zu erheblichen Verlagerungen der Produktion nach Westdeutschland, nicht selten begleitet von einem Wechsel des Unternehmenssitzes, wie beispielsweise im Falle von Siemens nach München. Ein weiteres Beispiel ist die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft beheimatete Knorr-Bremse AG, die ihren Hauptsitz 1946 ebenfalls nach München verlegte. Durch solche Ereignisse sank die Zahl der Arbeitsplätze im Jahr 1950 auf nur noch 150.000 Industriebeschäftigte. Erst mittels erheblicher Subventionen konnte dieser Trend umgekehrt werden: 1961 lag diese Zahl wieder bei 315.000. Der Mauerbau machte diesem Fortschritt leider ein jähes Ende – und das trotz weiterhin gestiegener Subventionsmaßnahmen.

Mit dem Mauerfall 1989 setzte ein rapider Strukturwandel in der Berliner Wirtschaft ein, was einen ebenso rasanten Abbau von Industriearbeitsplätzen zur Folge hatte: Von 378.000 (1989 in West- und Ost-Berlin) auf nur noch knapp 100.000 im Jahre 2007. Seither erlebt die Berliner Industrie jedoch eine regelrechte Renaissance mit der Gründung und Ansiedlung neuer Unternehmen auch jenseits der allseits bekannten Beispiele aus der Software- und Medienbranche. Die Berlin.Industrial.Group. ist ein lebender Beweis dafür, indem sie nicht nur neue und zusätzliche Arbeitsplätze schafft, sondern auch überproportional zum Wachstum der Region wie des Stadtbezirks beiträgt. Und das nicht zuletzt, weil sie von hier aus international expandiert, in die USA ebenso wie nach China. Letztlich unterstützt die B.I.G. damit das, was mit hoher Priorität auch als politisches Ziel verfolgt wird: die Re-Industrialisierung Berlins.

(Quelle: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe)